Erster Spatenstich für 159 Charlotte-Wohnungen am Spektepark

Berlin braucht neue Wohnungen, vor allem bezahlbare. Deshalb errichtet die Charlotte auf einer Fläche von mehr als 12.000 m² bis Frühjahr 2021 vier fünfgeschossige und ein achtgeschossiges Wohngebäude. Insgesamt 159 Wohneinheiten mit einer Bruttogeschossfläche von über 17.000 m² entstehen unweit des namensgebenden Spekteparks in Spandau. Am 16. Mai fand vor zahlreichen Gästen auf dem Baufeld der Erste Spatenstich statt.

Unsere Mitglieder dürfen sich auf Wohnungen mit 1 bis 4 Zimmern und Größen von 40 m² und bis rund 92m² freuen. Zusätzlich entstehen eine Kita für 65 Kinder und eine Tiefgarage mit 85 Stellplätzen, die auch Lademöglichkeiten für Elektroautos bereithält, 189 Fahrradstellplätze, ein Gemeinschaftsraum und ein Waschcafé.

Der Neubau wird nach dem KfW 55-Standard errichtet, der eine hohe Energieeffizienz und in Folge dessen geringere Heizkosten erwarten lässt. Neben der umweltfreundlichen Bauweise haben unsere Planer ein besonderes Augenmerk auf barrierefreie Wohnungen gelegt. Zusätzlich werden die Wohnungen mit Solarstrom von den begrünten Dächern versorgt, betrieben wird dieser Mieterstrom durch unseren Partner, die Berliner Energieagentur. Alle Gebäude erhalten Aufzüge vom Keller bis zum obersten Geschoss und schwellenlose Zugänge zu Wohnungen und Balkonen. Für 16 Erdgeschosswohnungen ist zudem ein Mietergarten vorgesehen, außerdem gibt es gemeinschaftlich nutzbare Freiflächen.

Berlins Staatssekretär für Wohnen, Sebastian Scheel, meinte: „Guter Wohnraum zu angemessenen Preisen – dafür stehen Wohnungsbaugenossenschaften. Deshalb ist es so wichtig, dass auch Genossenschaften bauen und damit Ihre Bestände erweitern, wie hier am Spektepark mit den 159 neuen Wohnungen der Charlottenburger Baugenossenschaft. Ich hoffe, dass die Genossenschaftspolitik des Senats zu weiteren Erfolgen beitragen wird.“

Unser Vorstandsmitglied Carsten Röding erklärte: „Unser Neubauprojekt CHARLOTTE | Am Spektepark zeigt, wozu Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin in der Lage sind, wenn man sie denn lässt – barrierefreies, nachhaltiges und dennoch bezahlbares Wohnen, gute Nachbarschaften und soziale Verantwortung für das Quartier z.B. durch die Schaffung von Kita-Plätzen. Wann nutzt Berlin das Potential der mehr als 90 Wohnungsbaugenossenschaften?“